Mittwoch, 16. September 2020

Liebe Mutter, mir geht es gut

Deutschland 1972, 90 Min.
Regie: Christian Ziewer

Der Maschinenschlosser Alfred Schefczyk (Claus Eberth) wird während der Bergbaukrise im Ruhrgebiet 1967 vom Arbeitsamt nach Berlin vermittelt. Schnell bekommt er Schwierigkeiten mit seinen neuen Kollegen, wohnt in einem kleinen Zimmer, das viel Miete kostet, und darf sich nur als Hilfsarbeiter verdingen. Die Organisation eines Streiks gegen die verschärften Akkordzeiten in seinem Betrieb erweist sich als äußert kompliziert…

Mit seinem Spielfilmdebüt, bei dem zahlreiche Aktivisten der Mieterbewegung Berlins mitwirkten, knüpft Christian Ziewer an die Tradition des proletarischen Films der 1920/30er Jahre an. Ziel des wenig später von ihm mitgegründeten Filmverleihs Basis-Film ist es „1. die Arbeits- und Lebensverhältnisse der Lohnabhängigen zu beschreiben und 2. sich im sozialen Kampf auf Seiten der Lohnabhängigen zu engagieren.“

Pressebilder zu »Liebe Mutter, mir geht es gut«

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