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Italien 2018, 110 Min.
Regie: Valeria Golino

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Matteo ist ein erfolgreicher Unternehmer, der das Romer Party-Leben liebt und sich ein bisschen zu gerne im Mittelpunkt sieht. Ganz anders ist sein älterer Bruder Ettore, der noch immer in ihrem kleinen Heimatdorf lebt. Stets von latenten Versagensängsten begleitet, kommt er als Schullehrer über die Runden. Als Ettore von einer ernsten Krankheitsdiagnose getroffen wird, beschliesst Matteo, seinen Bruder für die Dauer der Therapie zu sich nach Rom zu holen. Fünf Jahre nach MIELE erzählt Valeria Golino in dieser bittersüssen Tragikomödie vom unsichtbaren Band, das Geschwister miteinander verbindet.

Valeria Golino zeigt mit großer Einfühlsamkeit und zartem Humor die Melancholie des Abschieds der beiden Brüder. In der Konzentration auf die Beziehung des ungleichen Duos vermeidet sie Fallstricke des Symbolismus, die Fiktionen des Abschieds so oft in Klischees kippen lassen. Golino hat das Kunststück vollbracht, mit gerade einmal zwei Werken eine der interessantesten Regisseurinnen des italienischen Films zu werden. „Euforia“ ist ein Kleinod des zeitgenössischen Kinos.
taz

Trailer zu »Euforia«

Pressebilder zu »Euforia«

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