Schweden 1986, 149 Min.
Regie: Andrej Tarkowski

Vor dem Hintergrund einer drohenden atomaren Katastrophe in einer schwedischen Einöde spielt der letzte Film des russischen Regisseurs Andrej Tarkowski. Die Personen gehen vor diesem Hintergrund Fragen von Zivilisation, technologischem Fortschritt und Regression, dem eigenen Tod und dem anderer sowie der titelgebenden Notwendigkeit eines ‚Opfers‘ nach. Wie in anderen Filmen Tarkowskis werden existentialistische, religiös-mystische und ästhetische Motive miteinander kombiniert.

Auch aufgrund der Premiere des Films kurz nach dem Unfall im Atomreaktor Tschernobyl im Sommer 1986 wurde der Film oft als Auseinandersetzung mit einem wahrgenommenen apokalyptischen Szenario debattiert und ist in Zeiten etwa von Extinction Rebellion, in der eine solche Sprache von Apokalypse und Opfer wieder Einzug in die öffentliche Debatte gefunden hat, von bedauerlicher Aktualität.

Pressebilder zu »Opfer«

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