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Donnerstag, 25. April 2019 bis Montag, 20. Mai 2019

Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

Österreich 2019, 140 Min.
Regie: Rupert Henning

Mit seinem im Jahr 2008 erschienenen Roman „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ verarbeitete der Schriftsteller André Heller die Beziehung zu seinem Vater und erging sich dabei in überbordender Phantasie. Nun gibt es den nicht minder magischen Film, der vom zwölfjährigen Paul Silberstein erzählt, der die Demütigungen des Vaters und der Pfarrer im Internat nicht an sich herankommen lässt und sich stattdessen in eine Welt flüchtet, in der das Merkwürdige und Seltsame zelebriert wird.

„Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ ist ein sehr verspielter, immer wieder überraschender Film mit einer überragenden Neuentdeckung: In seinem Debüt brilliert Valentin Hagg mit einer Darstellung, die es in sich hat. Er versteht es, sowohl die Weisheit, die der jungen Figur innewohnt, zu verkörpern, als auch den unbedingten Willen zum Merkwürdigen, was sich in einigen grandiosen Szenen wiederspiegelt.

Dieser Film, ist ein echtes Juwel, das dem Außenseitertum mit seiner prickelnden Kinomagie ein Denkmal setzt, zugleich aber auch ein in den richtigen Momenten stilles Drama über den Konflikt der Kriegs- mit der Nachkriegsgeneration ist.
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Trailer zu »Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein«

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