Deutschland 2019, 90 Min.
Regie: David Dietl

Entlang der Biografien der legendären Türsteher Frank, Sven und Smiley offenbaren sich Wege und Umwege in der Entwicklung einer geteilten Stadt zur Partymetropole – ein aufregendes Stück Berliner Kulturgeschichte von der Zeit des Mauerfalls bis in die pulsierende Gegenwart. Frank Künster kam in den späten 1980er-Jahren aus Westdeutschland nach Berlin, wo Smiley Baldwin als amerikanischer G.I. noch die Grenze nach Ostberlin bewachte und Sven Marquardt, jenseits der Mauer, als junger Punk und Fotograf von der Wende überrascht wurde. Es dauerte nicht lange und sie verfingen sich im wilden Berliner Nachtleben der 1990er-Jahre, wo sie bald zu sagenumwobenen „Hütern“ der angesagtesten Clubs der Stadt wurden. Dabei begleitet uns der einzigartige Sound einer Stadt und ihrer Clubs, der nicht nur für die drei Protagonisten die Nacht zum Tage werden lässt.

Viel Melancholie und Nostalgie ist im Spiel, wenn Künster und Baldwin die Orte längst geschlossener Bars und Clubs besuchen, an deren Stelle nun die Gentrifizierung ihre Spuren hinterlassen hat. Zu den Überlebenden zählen die drei Türsteher, die in „Berlin Bouncer“ so sehr im Mittelpunkt stehen, wie sie es beruflich nie sollten, aber unweigerlich taten.
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Trailer zu »Berlin Bouncer«

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