Wir freuen uns Konstantin Bock am 18. und 19.01. zur Premiere von Capernaum zu einem Filmgespräch begrüßen zu können.

Niederlande | Belgien | Deutschland 2017, 94 Min.
Regie: Nanouk Leopold

Cobain hat‘s nicht leicht: Nicht nur, dass seine Mutter ihn gedankenlos nach einem Typen benannt hat, der sich eine Kugel in den Kopf geschossen hat. Auch sonst hat Mia als Mutter komplett versagt. Zwar liebt sie ihren „kleinen Mann“, ist auf ihre unvergleichliche Art liebenswert verrückt und cool drauf, aber durch ihre Drogenexzesse gerät sie immer wieder außer Kontrolle. Und jetzt ist sie auch noch erneut schwanger, obwohl sie schon für Cobain nicht sorgt, der mit seinen 15 Jahren im Kinderheim lebt. Doch Cobain will seine Mutter nicht aufgeben und hält trotz allem zu ihr.

Aber Mia weigert sich, einen Entzug zu machen und Cobain sucht Zuflucht bei Wickmayer, einem Zuhälter, der junge Prostituierte beschäftigt. Endlich fühlt es sich für ihn so an, als hätte er ein Zuhause. Doch eines Tages steht die hochschwangere Mia vor der Tür.

„Cobain“ feierte seine Weltpremiere auf der Berlinale 2018 in der Generation 14plus. Der sechste Spielfilm der niederländischen Autorenfilmerin Nanouk Leopold („Brownian Movement“, „Oben ist es still“) ist eine bewegende Mutter-Sohn-Geschichte von schmerzhafter Leichtigkeit. Absolut berührend und bei aller Härte voll flirrender Lebensenergie – bis hin zu einem schier atemraubenden Finale.

Trailer zu »Cobain «

Pressebilder zu »Cobain «

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