Donnerstag, 8. Dezember 2016

Matrix + Kurzvortrag

USA 1999, 136 Min.
Regie: Lilly und Lana Wachowski

»Folge dem weißen Kaninchen!« – Eine Anleitung zum queerenden Schauen von Filmen am Beispiel von Matrix als Trans*FilmVortrag von Lou Kordts, Kulturanalysestudentin, Transaktivistin

Sehen ist kein passiver Akt, sondern ein aktiver Konstruktionsmechanismus. Mit unserem Blick konstruieren wir die Welt und erschaffen erst die Zusammenhänge, die wir zu erkennen meinen. Aktives Sehen, also konstruierend Sehen, ist eine Möglichkeit queeren Widerstandes und queeren Reclaimings. Viele Mainstream-Medien, die in ihren Plots performativ die immer gleichen Ideale reproduzieren und stabilisieren, können aktiv zu queeren Medien umgesehen werden.

Nach einem kurzen Input mit einer Anleitung zum queeren(den) Sehen, im Fokus dabei Trans* Sehen, wird der Film »Matrix« geschaut. Bei einem gemeinsamen Austausch gibt es die Möglichkeit über das queere(nde) Sehen zu sprechen und sich über Schwierigkeiten auszutauschen. Vortrag und Diskussion finden auf Deutsch statt

Anschließend: Matrix (OmU)

Der Computerhacker Neo wird von der Rebellin Trinity in die Untergrundgruppe von Morpheus geschleust, die um das Überleben einer von Maschinen versklavten Menschheit kämpft. Weil den Menschen eine computergenerierte Illusion ihrer Realität vorgespiegelt wird, wehren sie sich nicht. Diese artifizielle Matrix kann nur von einem Auserwählten zerstört werden, den Morpheus in Neo gefunden zu haben glaubt.

Trailer zu »Matrix + Kurzvortrag«

Pressebilder zu »Matrix + Kurzvortrag«

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