Donnerstag, 15. Januar 2015

Der Mann ohne Vergangenheit

Finnland/Deutschland/Frankreich 2002, 97 Minuten
Regie: Aki Kaurismäki

Der Film wird im Rahmen des Kongresses Kritik und Versöhnung der Uni Oldenburg gezeigt.

Ein Namenloser, überfallen und ausgeraubt nach einer Zugfahrt und von den Ärzten für tot erklärt, findet sich plötzlich erinnerungslos in einem zweiten Leben wieder. Er siedelt sich in einem Schrottcontainer am Flussufer an, mit Kleidern versorgt von der Heilsarmee und bald auch mit der scheuen Liebe einer Heilsarmistin. Mit Zähigkeit, Phantasie und Überlebenswillen kehrt er ins Leben zurück. Bis er, versehentlich eines Banküberfalls verdächtigt, identifiziert wird. Muss er nun zurück in seine frühere Welt, an die er sich immer noch nicht erinnern kann?

Nach längerer Schaffenspause ist Aki Kaurismäki ein kleines Meisterwerk gelungen, das sowohl inhaltlich durch seinen einfühlsam humanistischen Grundton, Situationskomik und Lakonie, als auch formal durch satte, warme Farben und eine wunderbare Musik besticht.

„Der Mann ohne Vergangenheit“ gehörte zu den Highlights der Filmfestspiele in Cannes 2001 und wurde dort mit dem »Großen Preis der Jury« und dem »Preis für die beste Darstellerin« (Kati Outinen) ausgezeichnet.

»Ein Film, der sein Publikum entführt, erheitert, bewegt und streichelt.«
Tagesspiegel

»Ein Wunder an poetischer Imagination, ein Märchen von vollendeter Schönheit, ein Film des Anmuts und der Würde, eine Ballade über Solidarität unter den Erniedrigten und Beleidigten und in seinen glänzend leuchtenden Primärfarben ein Muster opulenter Farbdramaturgie.«
Blickpunkt: Film

Pressebilder zu »Der Mann ohne Vergangenheit«

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