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Montag, 7. Mai 2018

Verrückt nach Paris

Deutschland 2001, 90 Min.
Regie: Eike Besuden

Hilde, Karl und Philip leben in einem Heim für Menschen mit Behindung. Hilde arbeitet als Küchenhilfe, Philip und Karl stellen in einer betreuten Werkstatt Watschelenten her. Alle drei sind frustriert und gelangweilt. Ein paar Tage Urlaub wollen sie sich nehmen und hauen aus dem Heim ab. Die drei verhalten sich dabei auffallend clever, schließlich haben sie im Heim gelernt, ihre Sachen selbst in die Hand zu nehmen. Enno, ihr Betreuer, ausgebrannt von seiner Arbeit, macht sich widerwillig auf den Weg, das Trio zurückzuholen. Eine Verfolgungsjagd mit Hindernissen beginnt.

Eike Besuden und Pago Balke ist mit Verrückt nach Paris eine fulminante Komödie gelungen, die nach der Uraufführung auf der diesjährigen Berlinale und auf weiteren Festivals vom Publikum euphorisch gefeiert wurde. Faszinierend ist die Leistung der behinderten Hauptdarsteller, die mit entwaffnenden Charme, natürlicher Ausstrahlung und großem Selbstbewusstsein mehr oder weniger sich selbst spielen, dabei aber eine witzige Distanz finden, die den Zuschauer*innen unmittelbar und vorbehaltlos einnimmt und jede Betroffenheit von Beginn an im Lachen erstickt.

Im Anschluss stellen sich Mitarbeiter*innen der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) Ihren Fragen.

In Kooperation mit SeGOld e.V.

Trailer zu »Verrückt nach Paris«

Pressebilder zu »Verrückt nach Paris«

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