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Dienstag, 1. Mai 2018

Mutter Krausens Fahrt ins Glück

Deutschland 1929, 110 Min.
Regie: Phil Jutzi

Jutzi schildert in „Mutter Krausens Fahrt ins Glück“, schonungslos das Arbeiterelend. Aber zugleich zeigt er mit Volksfesten und sinnlicher Lebenslust auch positive Seiten des Proletarierlebens und vermittelt Hoffnung auf eine neue Generation: Ist Mutter Krause das Sinnbild des alten Proletariats, das sich gegen die Ungerechtigkeit nicht auflehnt, stellt ihre Tochter Erna als selbstbewusste, lebenslustige Frau einen modernen Typus dar. Der Film endet damit, dass sich Erna in eine kommunistische Demonstration einreiht. Die Geschichte hat kaum an Aktualität verloren.

„Mutter Krausens Fahrt ins Glück“ ist der erste deutsche Spielfilm, der die dokumentarische Schilderung von sozialer Realität mit einer Spielfilmhandlung verbindet und neben „Kuhle Wampe“ der Höhepunkt des sozialistischen Films in der Weimarer Zeit. Regisseur Phil Jutzi will das Proletariat zum Kampf aufrütteln und erreicht sein Zielpublikum. Die Vorstellungen sind über Wochen ausverkauft, das Publikum stimmt oft spontan die Internationale an.

Begleitet wird der Film am Klavier von Ulla Schmidt.

In Zusammenarbeit mit der Akademie der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Pressebilder zu »Mutter Krausens Fahrt ins Glück«

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