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ab Sonntag, 11. März

Deckname Jenny

Deutschland 2018, 90 Min.
Regie: Samira Fansa, Musik: GUTS PIE EARSHOT and NOMI & AINO

„Jennys“ Bande will nicht mehr zuschauen: Geflüchtete an den Zäunen Europas, eingesperrt in Lagern. Doch als „Jennys“ Vater deren militanten Ambitionen zufällig herausfindet muss er sich seiner Vergangenheit stellen. Der Deckname „Jenny“ scheint zweifelsohne der jungen Aktivistin zu gehören doch die klare Zuordnung des Decknamens verschwimmt plötzlich immer mehr je gefährlicher es für alle Beteiligten wird. Eine Geschichte zwischen Liebe und Verrat, Hoffnung und Resignation, Widerstand und Freundschaft.

“Chaoten aus Deutschland und Europa können keinerlei politische Motive für sich in Anspruch nehmen”, so Innenminister de Maizière. Es handele sich nicht um Aktivisten und G20-Gegner. “Sie sind verachtenswerte gewalttätige Extremisten, genauso wie Neonazis das sind und islamistische Terroristen.”

»Wir erzählen die fiktive Geschichte von jungen Aktivist*innen und ehemaligen Militanten. Mit Augenzwinkern. In Tempo, Zeitlupe und Aktion. Aus Sympathie und Liebe zu den Menschen, die sich nicht mit Rassismus, Homophobie und einer Festung Europa abfinden wollen. Es geht um Menschen mit Stärken und Schwächen – nicht um Geschlechterstereotype, Macker und Helden. Ohne Denunziation des militanten Teils sozialer Bewegung. Denn Geschichte von unten erzählt sich anders. Ohne finanzielle Zuwendungen gelang es uns – einer tollen Crew, einem Netz von Unterstützer*innen, schauspielenden Aktivist*innen und Schauspieler*innen – einen starken Film zu drehen. Ein Geschenk an uns alle.« Regiestatement

Pressebilder zu »Deckname Jenny«

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