Schweiz | Deutschland 2014/15, 90 Min.
Regie: Samuel Schwarz & Julian M. Grünthal

NEUROO-X steht für Games, die die Grenze zwischen Wirklichkeit und Realität aufheben. Ein neues Gadget, das sagenumwobene ROTE BUCH, bietet das ultimative Spielerlebnis. Die geheimsten Sehnsüchte der Gamer_innen werden von der Engine gescannt und in phantastische Adventures verwandelt.

Marcus, der Chief Development Manager von NEUROO-X stirbt kurz vor der Fertigstellung des ROTEN BUCHS. Seine Geliebte Ryuko findet heraus, dass bei der Testreihe des Spiels in China Furchtbares geschehen ist und je tiefer sie in das Geheimnis von NEUROO-X abtaucht, umso mehr verliert auch sie den Bezug zur Realität. Sie vernachlässigt ihren Sohn Walter, der sich in das Game einloggt und in der digitalen Parallelwelt verschwindet. Ryuko findet sich wieder in einer Welt voller Dämonen, Hexen, Rittern und Terroristen.

»Dafür, dass Polder – Tokyo Heidi im Kern ein Experimentalfilm ist, den man eher in einer Kunstausstellung vermuten würde, als im Kino, fesselt die bizarre Mischung aus Heidi und Manga doch erstaunlich.«
Programmkino.de

»Dass das Kino nur zu retten ist, indem man es überschreitet und in seiner jetzigen Form aufhebt, indem es weniger moralische Anstalt, Manifest-Maschine und Konsensfabrik ist, dafür mehr Varieté, Schule des Ästhetischen, Irritationsmaschine und Dissensfabrik, das ist die tiefere Wahrheit, die „Polder – Tokyo Heidi“ entfaltet. Insofern ist dieser Film eine produktive Zumutung, die auf die Zukunft des Kinos verweist. Wir müssen nur wollen.«
filmdienst

Trailer zu »Polder: Tokyo Heidi«

Pressebilder zu »Polder: Tokyo Heidi«

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