Schweiz | Frankreich 2016, 91 Min.
Regie: Tobias Nölle

Der verschrobene Privatdetektiv Aloys Adorn filmt und beobachtet durch seine Kamera das Leben anderer, bis der Tod seines Vaters ihn aus seiner geordneten Bahn wirft. Als er nach einer durchzechten Nacht in einem Bus aufwacht, ist der Schock groß: Seine Kamera und Observierungsaufnahmen wurden gestohlen. Kurz darauf ruft ihn eine mysteriöse Frau an und erpresst ihn, an einem obskuren Experiment teilzunehmen. Dies ist der Anfang einer magischen Reise, auf der sich Aloys in die Stimme am anderen Ende des Telefons verliebt und die Kraft finden muss, seine Einsamkeit endgültig zu durchbrechen.

»Tobias Nölle ist ein genauer Beobachter menschlicher Verhaltensweisen in Relation zu ihrer Umwelt – und ein Filmemacher, den es im Auge zu behalten gilt.«

kino-zeit.de

Das Spielfilmdebüt des Schweizer Tobias Nölle überzeugt durch eine ästhetische und formale Konsequenz sowie durch eine inhaltliche Relevanz. Der porträtierte Sonderling wird nie der Lächerlichkeit preisgegeben, er steht vielmehr stellvertretend für jeden, der in unserer anonymisierten Gesellschaft Anschluss und Liebe sucht und weiß, welcher Herausforderung man sich dabei stellt. “Aloys” erzählt im Kleinen eine Geschichte der Selbstemanzipation, nimmt Partei für Individualität und die Wichtigkeit von Fantasie und Träumen.

ALOYS feierte seine Weltpremiere in der Sektion PANORAMA auf der diesjährigen BERLINALE (2016) und gewann dort den FIPRESCI Preis.

Trailer zu »Aloys«

Pressebilder zu »Aloys«

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