Samstag, 3. Dezember 2016

Transit Havanna

Niederlande | Deutschland 2016, 86 Min.
Regie: Daniel Abma

Einmal im Jahr kommen zwei Ärzte aus Holland und Belgien nach Havanna und führen dort auf Initiative von Fidel Castros Nichte kostenlos genitalangleichende Operationen durch. Mariela Castro organisiert dies im Sinne der sozialistischen Revolution. Ihr Motto: „Nein zur Homophobie, ja zum Sozialismus!”

Feinfühlig erzählt, wunderbar fotografiert und als Kinoerlebnis montiert interessiert sich der Film dafür, wie es Menschen geht, die an Wendepunkten ihres Lebens stehen. So wie die Protagonist*innen Malú, Odette und Juani, die für ein Leben im richtigen Körper kämpfen.

Malú ist Aktivistin und Wortführerin in der Transgender-Community und wartet schon seit Jahren auf ihre Chance zur OP.

Odette sagt von sich, sie sei der beste Panzerfahrer Kubas gewesen. Streng religiös lebt sie in ständigem Zwist mit ihrer Mutter und Großmutter und verdingt sich als Ziegenhirtin.

Juani sagt, er sei der erste transsexuelle Kubaner und erzählt, dass es wegen des Embargos jahrelang kein Testosteron für seine Behandlung gab.

Der Film taucht ein in die kubanische Gesellschaft und zeigt – aus dem speziellen Blickwinkel der LGBT-Community gesehen – fern von Klischees, wie Kuba tickt, mehr als 50 Jahre nach der Revolution. Und dann kommt auch noch der historische Moment der Öffnung Kubas dazu…

»Daniel Abma (…) gibt in einem herzenswarmen Dokumentarfilm TRANSIT HAVANNA so erstaunliche wie unbekannte Einblicke in das machohafte Land, das nach der sozialistischen eine sexulle Revolution erleben soll.«
Märkdische Allgemeine

Trailer zu »Transit Havanna«

Pressebilder zu »Transit Havanna«

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