Deutschland | Frankreich | Mexiko 2016, 118 Min.
Regie: Rafi Pitts

Der 19-jährige Mexikaner Nero (Johnny Ortiz) wuchs in Kalifornien auf, wurde dann aber nach Mexiko abgeschoben, weil er keine Aufenthaltserlaubnis bekommen hatte. Doch Nero hat sich sein Zuhause selbst ausgesucht und dorthin will er wieder zurück. Es gelingt ihm, sich an den Grenzkontrollen bis nach Los Angeles durchzuschlagen. Hier lebt sein Bruder in einer fürstlichen Villa in Beverly Hills, in einem prachtvollen Möglichkeitsraum, der eindrücklich vermittelt, was es bedeuten kann, echter U.S. Bürger zu sein.

Nur noch eine Möglichkeit bleibt ihm, auch rechtlich zu denen gehören, mit denen er im selben Land leben will: Nero wird zum Green-Card-Soldaten, zieht in die Kriegsgebiete der USA und wird zum Kämpfer für diese seltsame Freiheit, die der Westen einst versprochen hat. Kehrt er lebendig zurück, gewinnt er die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten.

Es gibt sie wirklich, die Green-Card-Soldaten, die ihr Leben als Pfand für die nationale Identität einsetzen. In SOY NERO erzählt Regisseur Rafi Pitts („Zeit des Zorns“) ihre Geschichte – und lässt nichts von der irrwitzigen und brutalen Absurdität aus, die ihre Wirklichkeit ist. Eine Kriegsgroteske in atemberaubenden Bildern, frisch aus der Gegenwart.

Eindringliches Plädoyer für die Rechte mexikanischer Immigranten, die ihren Beitrag dazu geleistet haben, dass andere den amerikanischen Traum leben können. Zugleich aber auch mitreißendes Kino mit großartigen Bildern.
Christoph Petersen, filmstarts.de

Trailer zu »Soy Nero«

Pressebilder zu »Soy Nero«

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