Spanien 2014, 105 Min.
Regie: Alberto Rodríguez

1980: Tief im spanischen Süden verzweigt sich der Guadalquivir auf seinem Weg ins Meer in unzählige kleine Flussläufe und schneidet beunruhigend geometrische Muster in die sumpfige Landschaft. Die Menschen dort unten sind eine verschworene Gemeinschaft, bei denen die aus der Hauptstadt entsandten Ermittler Juan und Pedro wenig willkommen sind. Eigentlich sollen die beiden das rätselhafte Verschwinden zweier junger Mädchen klären. Doch als kurze Zeit später deren gemarterte Leichen am Straßenrand auftauchen, beginnen sich die Polizisten unter der heißen Sonne Andalusiens in ein undurchdringliches Geflecht aus Schweigen, Angst und Lüge zu verstricken.

»Der neue Film des spanischen Regisseurs Alberto Rodríguez, der mit zehn Goyas ausgezeichnet wurde, verbindet auf meisterhafte Weise das Trauma diktatorischer Unterdrückung und politische Aufarbeitung mit einer atmosphärischen, stimmungsvollen Inszenierung. Dazu kommen glaubhafte Darsteller und die beeindruckenden Natur-Bilder, die den Film unbedingt sehenswert machen.«
Programmkino.de

»In einer Mischung aus Thriller und Gesellschaftsskizze gelingt es Regisseur Alberto Rodríguez meisterhaft, seine eher düstere Geschichte packend zu erzählen. Dabei geht es um Themen wie Verführung Minderjähriger, konservative Moral, das Gesetz des Schweigens, soziale Unruhen und alte Seilschaften. Die bei uns eher unbekannten Darsteller spielen ihre Figuren mit eindrucksvoller Intensität und auch die Bilder, die mitunter leicht surrealistisch wirken, können sich sehen lassen.«
Deutschlandradio Kultur

Trailer zu »La isla mínima – Mörderland«

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