Dänemark | Deutschland 2015, 100 Min
Regie: Martin Pieter Zandvliet

Als der Zweite Weltkrieg endet, bleibt von der deutschen Besatzung Dänemarks eine Gefahr zurück: Über zwei Millionen Landminen liegen entlang der Westküste unter dem Sand vergraben. Räumen sollen sie deutsche Kriegsgefangene, darunter viele Minderjährige, die, in den letzten Kriegsmonaten eingezogen, kaum über militärische Erfahrung verfügen. Zu ihnen zählt auch die Einheit um Sebastian, befehligt vom dänischen Offizier Carl Leopold Rasmussen. Der lässt die zwölf Jungen unter seinem Kommando deutlich spüren, wie sehr er die Deutschen hasst. Doch er bemerkt auch, dass sie noch fast kindliche Träume hegen – und an der Arbeit unter Lebensgefahr und der auszehrenden Haft schnell zerbrechen. Langsam beginnt er, seine Haltung zu ändern.

»Ein eher unbekanntes Kapitel der Historie, das gerade in Dänemark in den Blick der Öffentlichkeit kommt, nimmt der dänische Filmemacher Martin Zandvliet in seinem erschütternden Antikriegsfilm ›Unter dem Sand‹ als Ausgangspunkt für ein eindringliches, auf den Punkt inszeniertes Nachkriegsdrama. Ohne Pathos entfaltet Zandvliet seine pazifistische Botschaft in einem kleinen Meisterwerk, das in vielerlei Hinsicht an den Klassiker ›Im Westen nichts Neues‹ gemahnt.«
Programmkino.de

»[Dem Regisseur] Zandvliet ist ein bildgewaltiger, nervenzerreißender Film mit einem fabelhaften Ensemble gelungen, der im Spannungsbogen an Klassiker wie Lohn der Angst und an Steven Spielbergs Der weiße Hai erinnert.«
NDR.de

»Ein Stück Zeitgeschichte, das tief unter die Haut geht.«
Cineastic.de

Trailer zu »Unter dem Sand«

Pressebilder zu »Unter dem Sand«

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