Donnerstag, 4. Februar 2016 bis Mittwoch, 17. Februar 2016

Mademoiselle Hanna und die Kunst Nein zu sagen

Frankreich 2015, 100 Min
Regie: Baya Kasmi

Hanna, 30, attraktiv und äußerst charmant, lebt das schillernde Pariser Großstadtleben einer freiheitsliebenden jungen Frau, unbeeindruckt von der Kultur und Religion ihrer halb-algerischen Herkunft. Ganz anders ihr Bruder Hakim, der das traditionelle Leben eines gläubigen Muslims führt und mit Frau und Kindern noch immer bei seinen Eltern lebt. Ein Gegensatz, der Anlass ist für ständige Auseinandersetzungen zwischen den Geschwistern.

Was aber alle Familienmitglieder verbindet, ist eine seltsame Macke: sie sind einfach zu nett, jederzeit und zu jedermann, das Wort „Nein“ scheint ihnen ein Fremdwort zu sein. Diese Eigenschaft stürzt Hanna regelmäßig in die größten inneren Konflikte, wenn sie in ihrem Job in der Personalabteilung wieder einmal einen Mitarbeiter entlassen muss. Doch Hanna wäre nicht Hanna, wenn sie sich nicht mit ihrer ganz eigenen, wenn auch sehr unkonventionellen Interpretation von „Abfindung“ zu helfen wüsste – sehr zur Freude der Entlassenen.

Als der charmante Arzt Paul in ihr Leben tritt, lernt Hanna, dass wahre Liebe keine Gegenleistung erwartet. Und auch zu ihrem Bruder Hakim tut sich unverhofft ein Weg auf, der die beiden wieder zueinander führen soll…

Aktuelle Fragen beleuchtet Baya Kasmi auch in MADEMOISELLE HANNA UND DIE KUNST NEIN ZU SAGEN wieder mit einem provokativ-satirischen Blick, der auch ernste Themen mit viel Ironie und Humor behandelt. Entstanden ist eine rasante, sensible wie auch komische Studie über eine selbstbestimmte junge Frau, die für die Freiheit und Vielfalt einer ganzen Generation steht.

"Regisseurin und Drehbuchautorin Baya Kasmi ist selbst Tochter eines algerischen Moslems und einer Französin, und ihr Film könnte persönlicher gar nicht sein. Man staunt, wie mühelos in diesem Kinodebüt die Dialoge federn, wie witzig Sexszenen tatsächlich sein können und dass einen oft schon der nächste Familienstreit wieder zu Tränen rührt.

Denn unter der Leichtigkeit und dem zärtlichen Humor lastet eine Kindheitstragödie, deren Gewalt aus einem tief verbundenen Geschwisterpaar zwei Fremde gemacht hat, entschlossen, sich in jedem kulturellen und mentalen Aspekt voneinander abzusetzen. Die Aufgabe besteht natürlich darin, die Harmonie wieder herzustellen, denn Familie ist diesen Figuren die einzig mögliche Heimat."
RP-Online.de

Trailer zu »Mademoiselle Hanna und die Kunst Nein zu sagen«

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