Sommerpause ab dem 05.07. Sie finden uns vom 21.-28. Juli beim Kultursommer und vom 09-11. August beim Open Air Kino "Unter den Sternen"

Studierende haben freien Eintritt. Im Anschluss an den Film lädt die Fachschaft Philosophie der Uni Oldenburg zu einem Gespräch ein.

USA 1971, 88 Min
Regie: Regie: Peter Watkins

1971. Mojave-Wüste, Kalifornien, USA. Eine Gruppe von angeblichen Staatsfeinden wird in einer Zeltanlage vor ihr finales Gericht gestellt. Es sind junge Leute, allesamt zwischen 20 und 35 Jahre alt, die gegen die freiheitsberaubenden Zustände der US-Politik rebelliert haben. In den seltensten Fällen jedoch mit Gewalt. Der Vorsitz besteht aus Mitgliedern der obersten Klasse: eine ultrakonservative Hausfrau, kriegstreiberische Politiker und radikale Verfechter von Ordnung und Disziplin. Den Angeklagten – Friedensbewegten, studentischen Aktivisten und rebellierenden Afroamerikanern, allesamt angeklagt wegen „Missachtung der staatlichen Regeln“ – wird eine letzte Option zur Wahl gestellt: Entweder sie verbüßen ihre gesetzlich verordnete Strafe in den jeweiligen Haftanstalten, oder aber sie entscheiden sich für einen dreitägigen Aufenthalt im sogenannten „Punishment Park“ – eine Chance, die keine sein kann. Sadistische Gewalt ist die Konsequenz.

Die Individuen entscheiden sich für die zweite Variante. Die Zuversicht, mit allerletzter Kraft noch zur gewünschten Freiheit zu gelangen, macht relativ schnell der ernüchternden Gewissheit der Aussichtslosigkeit Platz. Hier, im Strafpark, werden mit einem Urteilsspruch neue Regeln gezogen, die im Kern genau eine Aussage kennzeichnet: das Überleben des Stärkeren, survival of the fittest – wir befinden uns wieder in der Frühzeit der menschlichen Spezies.

Der fiktive Film schockte die US-Regierung. Kurz nach Kinostart wurde er beschlagnahmt und seither nie mehr gezeigt.

Pressebilder zu »Strafpark«

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