USA 2015, 129 Min
Regie: Roland Emmerich

„Stonewall“ ist die Geschichte eines fiktiven jungen Mannes, der 1969 in die historischen Stonewall-Unruhen hineingezogen wird: Als Danny Winters von seinen Eltern verstoßen wird, muss er seine Freunde zurücklassen und nach New York fliehen. Ohne Dach über dem Kopf und völlig mittellos lernt er in Greenwich Village eine Clique von Street Kids kennen, die ihn in die Kneipe The Stonewall Inn mitnehmen. Doch die zwielichtige Bar gehört der Mafia und ist nicht gerade eine Oase der Ruhe und Besinnlichkeit. Danny und seine Freunde werden diskriminiert und übel behandelt, selbst die Polizei schreckt vor Übergriffen nicht zurück – mit der Zeit staut sich eine ungeheure Wut in ihnen an. Das gilt für Danny ebenso wie für die gesamte Gemeinschaft der jungen Schwulen, Lesben und Transvestiten, die sich im Stonewall Inn treffen. Bis sich eines Tages ihr Zorn entlädt: Als der erste Stein fliegt, kommt es zum Aufstand – der Beginn ihres Kreuzzugs für die Gleichberechtigung.

Der vor allem als Action-Regisseur bekannte und offen homosexuelle Filmemacher Roland Emmerich („Independence Day“, „The Day After Tomorrow“) widmet sich mit Stonewall einem Filmprojekt (vielleicht auch einem Herzensprojekt?) zum Stonewall-Aufstand, der sich 1969 in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni ereignete und an den die jährlichen, (fast) in aller Welt stattfindenden Christopher Street Days (bzw. Gay Prides) erinnern. Jon Robin Baitz entwickelte das Drehbuch zum Film über die gewalttätigen Konflikte zwischen Polizisten und den Besuchern des Stonewall Inn, einer Bar in New York mit LGBT-Publikum (Lesbian, Gay, Bisexual, Trans). Der Aufstand in der Christopher Street ging damit in die Geschichtsbücher ein und gilt seitdem als Wendepunkt in der Geschichte der LGBT-Bewegung.

Trailer zu »Stonewall«

Pressebilder zu »Stonewall«

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