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Finnland 1985, 78 Min
Regie: Aki Kaurismäki

In einem Arbeitervorort Helsinkis wohnt eine Gruppe von 17 Männern zusammen, die alle bis auf einen Frank heißen. Um ihren erdrückenden Verhältnissen zu entkommen, beschließen sie, in das wohlhabende Viertel Eira an der Küste aufzubrechen. Jeder geht dabei seinen eigenen Weg, verbunden mit seinen individuellen Hoffnungen. Doch der Weg ist beschwerlich, und alle haben mit Widrigkeiten zu kämpfen. Nur zwei gelangen ans Ziel — und stellen fest, wie wenig dieses ihren Träumen entspricht.

»Bei CALAMARI UNION handelt es sich um ein Frühwerk des trinkfesten Finnen, das gespickt mit zahllosen Zitaten auf wunderbarste Weise mit Versatzstücken des Gangsterfilm-Genres spielt und von einer aberwitzig-absurden Komik ist. Gedreht ist das Werk in Schwarzweiß, praktisch ohne Geld, dafür aber unter Mitwirkung von mehr als einem Dutzend Freunden, darunter einige Mitglieder der damaligen Kultband „Sleepy Sleepers“, die später als „Leningrad Cowboys“ international bekannt werden sollten. […] CALAMARI UNION ist ein seltsamer Heimatfilm, der Helsinki als einen seelenlosen Moloch erscheinen lässt, in dem „niemand Urlaub machen, geschweige denn leben sollte“ (Kaurismäki, 1994). Der Film ist eine fast gänzlich unbekannte Perle im Schaffen des bekennenden Melancholikers Kaurismäki.«
Arte.tv

»Eine wahrlich abstruse Mixtur aus existentialistischem Drama und Farce, die Aki Kaurismäki da in seinem zweiten Spielfilm angerührt hat. Doch obwohl diesem Frühwerk noch die souveräne Stilsicherheit späterer Filme abgeht, sind bereits alle Qualitäten versammelt, die Kaurismäki später zum allseits gefeierten Regisseur machten.«
Film-Dienst.de

Pressebilder zu »Calamari Union«

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