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Mittwoch, 4. November 2015

Das Millionenspiel

Studierende haben freien Eintritt.

Deutschland 1970, 96 Min
Regie: Tom Toelle

In Kooperation mit der Fachschaft Philosophie der Universität Oldenburg.

Die Regeln der Fernsehshow „Das Millionenspiel“ sind einfach: Bernhard Lotz muss eine Woche lang vor drei Auftragsmördern flüchten. Schafft er es, gewinnt er eine Million D-Mark. Die Fernsehansagerin von „Transeuropa TV“ kündigt zu Beginn der Sendung an: „Sollte der Kandidat vorzeitig den Tod finden, so erwartet Sie ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm mit vielen beliebten Künstlern.“ Am 18. Oktober 1970 strahlt der Westdeutsche Rundfunk die Fernsehshow „Das Millionenspiel“ aus – und provoziert einen Skandal. Die perfide Spielshow ist tatsächlich eine Fiktion, ein prophetischer Spielfilm, der 40 Jahre Fernsehgeschichte vorweg nimmt.

»40 Jahre nach der Premiere von ›Das Millionenspiel‹ scheint die Debatte darum, was Fernsehen darf, aktueller denn je. Zwar sind Zuschauer längst mehr Gewalt gewohnt, Reality-TV ist schriller und die Werbeblöcke zwischen den Sendungen aufdringlicher als in Tom Toelles Vision von der Unterhaltungsmaschinerie der Zukunft. Doch selten wurde auf der Mattscheibe öfter bekannt, dass jemand bereit sei alles zu geben, als im Castingzirkus von ›Germany's Next Topmodel‹, ›DSDS‹ und Konsorten.«
Spiegel.de

Pressebilder zu »Das Millionenspiel«

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