Deutschland 2015, 104 Minuten
Regie: Dietrich Brüggemann

Willkommen in Prittwitz. Der gefeierte afrodeutsche Autor Sebastian Klein ist auf Lesereise in der ostdeutschen Provinz und wird von den ortsansässigen Neonazis standesgemäß begrüßt: mit einem Schlag auf den Kopf. Sebastian verliert prompt sein Gedächtnis und plappert alles nach, was man ihm sagt. Nina, Sebastians hochschwangere Freundin in Berlin, ist in höchster Aufregung. Kurzerhand fährt sie nach Prittwitz und setzt sich zusammen mit dem Dorfpolizisten Sascha auf die Fersen ihres Freundes. Der ist in der Hand der rechten Kameraden und ihres Anführers Sven und fühlt sich pudelwohl. Feixend tingelt er durch die Talkshows und drischt die Parolen, die Sven ihm einflüstert. Ein »Schwarzer«, der gegen Integration wettert – die Öffentlichkeit ist aus dem Häuschen. Und Sven sieht sich endlich auf dem Weg zum Meinungsführer. Bei seiner Angebeteten, der Nazibraut Doreen, kann er damit aber nicht punkten. Die will Taten sehen. Historische Taten. Und so rüstet Sven seine Leute zum großen Showdown – während beim Verfassungsschutz die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut, und beide gerade nicht ins Internet kommen. Was kann die Welt jetzt noch retten? Und was die Liebe von Nina und Sebastian?

»›Heil‹ kommt roh daher und kantig; das ist ein Film, dem nichts heilig ist. […] Deutschland und die Neo-Nazis? Welcher Blick kann da denn angemessener sein als ein unversöhnlich böser auf die deutschen Verhältnisse, wo Einschüchterung und Gewaltandrohung von rechts Realität sind. Dagegen muss dann eben auch das zutiefst hemmungslose, respektlose Lachen zum Einsatz kommen.«
Deutschlandfunk.de

Trailer zu »Heil«

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