Frankreich / Senegal 2013, 88 Minuten
Regie: Dyana Gaye

Der Film erzählt eine Migrations- und Dreiecksgeschichte besonderer Art. Die junge Sophie verlässt Dakar, um mit ihrem Mann Abdoulaye in Turin zu leben. Doch als sie dort ankommt, trifft sie ihn zu ihrem Entsetzen nicht an. Abdoulaye ist mit einem Freund und mithilfe von Schleusern mittlerweile in New York angekommen – und die einzige Anlaufstation, die die beiden dort haben, ist Sophies Tante. Doch diese ist mit ihrem 19-jährigen Sohn Thierno auf dem Weg nach Dakar, womit sich der Kreis der Erzählung schließt. Für Thierno ist es die erste Reise nach Afrika, während es für seine Mutter die erste Rückkehr in ihre Heimat nach Jahrzehnten ist.

Obwohl der Film alle Schattenseiten streift, die mit dem Thema Migration verbunden sind, so zeichnet er sich doch durch eine Leichtigkeit der Erzählung aus, die aus unverhofften Begegnungen während des Suchens entstehen.

»Unterm Sternenhimmel ist kein naiv-optimistischer Film. Dyana Gaye verschweigt nicht die Kehrseite eines Migrantendaseins. Afrikanische Frauen prostituieren sich in Europa, Firmen zahlen Hungerlöhne, kulturelle Irritationen und soziale Risse gehen quer durch die Familien. Gaye macht daraus aber kein Lehrstück, sondern zeigt mit einer für einen Erstlingsfilm bemerkenswerten Leichtigkeit, hervorragenden Darstellern und einem Soundtrack, der die multiethnische Mixtur unaufdringlich begleitet, dass in all diesen Schwierigkeiten auch Chancen liegen.«
EPD-Film

Trailer zu »Unterm Sternenhimmel«

Pressebilder zu »Unterm Sternenhimmel«

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