Samstag, 10. Januar 2015

Von Hohenschönhausen nach Niederschöneweide

Wir freuen uns sehr, den Regisseur des Films, Volker Meyer-Dabisch, im Cine k begrüßen zu dürfen.

Deutschland 2014, 73 Minuten
Regie: Volker Meyer-Dabisch

Was ist 25 Jahre nach dem Mauerfall aus den ehemaligen DDR-Bezirken Hohenschönhausen und Schöneweide geworden? Dokumentarfilmer Volker Meyer-Dabisch fährt mit einem Fahrrad nebst Anhänger durch die beiden Bezirke – auf dem Anhänger ist eine Kamera befestigt, mit der Meyer-Drabisch Bilder der Post-DDR-Realität in den beiden Bezirken einfängt. Im ehemaligen Stasi-Bezirk traut sich trotz Aufbruch auch nach 25 Jahren kaum jemand, über das einstige Überwachungsministerium der DDR aufzuklären – ein »Schleier der Angst« liegt laut eines Pfarrers weiterhin über dem Stadtteil. Der ehemalige Industrie-Standort Schöneweide machte nach seinem Niedergang zunächst negative Schlagzeilen als Neonazi-Zentrum Berlins, doch dieses Image legt er nach und nach ab. Selbst ein aus Mitte vertriebener Club ist mittlerweile dort angesiedelt, was der Besitzer Gerke Freyschmidt stolz erzählt. Er berichtet von einem Stadtteil im Umbruch, der noch den Charme des Improvisierten und Unfertigen versprühe, der Stadtteile wie Kreuzberg und Friedrichshain immer weniger auszeichne. In Schöneweide sei demnach noch genug Raum, um neue, abenteuerliche Projekte zu realisieren…

Pressebilder zu »Von Hohenschönhausen nach Niederschöneweide«

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