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Donnerstag, 11. Dezember 2014

Das Gespenst der Freiheit

Italien, Frankreich 1974, 103 Min
Regie: Luis Buñuel

Das Gespenst der Freiheit geht um: Ein kleines Mädchen ist verschwunden und auf dem Polizeirevier diktiert der Vater die Personenbeschreibung, während das Kind doch neben ihm steht. Ein Mann schießt wahllos von einem Hochhaus auf Passanten. Er wird schuldig gesprochen und darf als freier Mann das Gericht verlassen. Jede Kausalität ist aufgehoben.

Mit seinem vorletzten Film nimmt Luis Buñuel die surreale Fabulierfreude seines Frühwerks wieder auf und dekonstruiert ungestüm und humorvoll jede ihm erdenkliche Situation. Das berühmt berüchtigte Dinner mit den geöffneten Toiletten als Sitzmöglichkeit zählt zu den ikonenhaften Höhepunkten seines Oeuvres.

»Buñuel führt Zufälligkeiten, Formalismen und Rituale menschlicher Unzulänglichkeiten vor, aber nicht seine Figuren. Das macht seine surrealistische (Welt-) Sicht auch für ein heutiges Publikum so sehenswert: Der „französische Spanier“ ist kein moralinsauer Prediger, sondern jemand, dessen „Lehre“, einen solchen Begriff würde er naturgemäß strikt von sich weisen, unter einem Berg von Amüsement nur sehr unterschwellig sichtbar wird..«
Filmzentrale.com

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