Programm 18. bis 24. Januar 2007

Woche vom 11. bis 17. Januar 2007

Donnerstag, 18.01.2007, 20:30 Uhr Hirtenreise ins dritte Jahrtausend
Freitag, 19.01.2007, 20:30 Uhr Hirtenreise ins dritte Jahrtausend
Samstag, 20.01.2007, 20:30 Uhr Hirtenreise ins dritte Jahrtausend
Sonntag, 21.01.2007, 15:30 Uhr Tanz der Vampire
Mittwoch, 24.01.2007, 20:30 Uhr Mysterious Skin

Woche vom 25. bis 31. Januar 2007


Europäische Entdeckungen

Hirtenreise ins dritte Jahrtausend

Schweiz 2002, 124 min
Regie: Erich Langjahr

Hirtenreise ins dritte Jahrtausend

Nach »Sennen-Ballade« und »Bauernkrieg« ist »Hirtenreise ins dritte Jahrtausend« der dritte Film einer Trilogie, in der sich Erich Langjahr mit den elementaren Fragen des Menschen und seiner Existenz auseinandersetzt. Der Film erzählt eine moderne Hirtengeschichte, ausgehend von der Weidewirtschaft zwischen den Jahreszeiten und dem damit verbundenen Überbringen der Herden von der Winterweide auf die Sommerweide und umgekehrt. Die Hirten im Film nehmen ein Leben mit viel Entbehrung auf sich und stellen sich einer Herausforderung, die öfters auch die Grenze ihrer Belastbarkeit erreicht. Sie kommen nicht aus der Tradition des Bäuerlichen, sondern haben diese Lebensform selbst gewählt, im Bedürfnis nach der Freiheit etwas Sinnvolles zu tun.

»Der Film lässt Zeit- und Raumbezüge aufregend neu erfahren.« Tagesspiegel

»Nomaden. Es gibt sie kaum noch, die Wanderhirten, die im Winter im Mittelland von Weide zu Weide ziehen und sommers ihre riesigen Schafherden weit hinauf in die Berge führen. Der bekannte Schweizer Dokumentarfilmregisseur hat zwei von ihnen über sieben Jahre begleitet. ›Hirtenreise ins dritte Jahrtausend‹ ist das faszinierende Ergebnis. Nähe zu den Tieren, ein entbehrungsreiches Leben, grandiose Landschaften ein großer, meditativer Abgesang auf eine im verschwinden begriffene Kultur mit unvergesslichen, meisterhaften Bildern.« Neue Züricher Zeitung

Der Film erhielt zahlreiche Preise und wurde u.a. am Internationalen Filmfestival Leipzig 2002 mit der »Goldenen Taube« ausgezeichnet, sowie mit dem Schweizer Filmpreis 2003.


Kaffee, Kuchen, Klassiker

Tanz der Vampire

Großbritannien/USA 1967, 108 min
Regie: Roman Polanski

Tanz der Vampire

Der schrullige Professor Abronsius und sein furchtsamer Gehilfe Alfred (Roman Polanski) begeben sich auf Vampirjagd in das kalte Transsilvanien. Bewaffnet mit Kruzifixen, Holzpflöcken und Knoblauchzehen wollen sie die Existenz der Blutsauger beweisen. Auf einem Schloss machen sie die Bekanntschaft des Grafen Krolock und dessen Sohn Herbert. Während Herbert eine gewisse Schwäche für Alfred entwickelt, versucht Abronsius verzweifelt die Hämoglobin-Süchtigen dingfest zu machen. Doch irgendetwas geht immer schief. So rückt die Nacht des großen Vampirballs immer näher. Der trottelige Professor und sein furchtbarer Gefährte sitzen in der Falle und sind bald selbst die Gejagten. Unglücklicherweise verliebt sich Alfred auch noch in die schöne Sarah.

»Eine Hommage an das alte Horror-Kino und seine Effekte, zugleich eine Satire auf die tragikomischen Bemühungen bürgerlich-aufklärerischer Biedermänner im Kampf mit einer buchstäblich blutsaugerischen Aristokratie. Ein fantasievoll-intelligentes Vergnügen, das erneut Polanskis Thema der Menschlichkeit in einer feindlichen Umwelt anklingen lässt.« filmdienst


CineRosa

Mysterious Skin

Niederlande/USA 2004, 99 min, OmU
Regie: Gregg Araki

Mysterious Skin

Der Stricher Neil und der verstörte Brian gehen Wege, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Als sie aufeinander stoßen, merken sie, dass die gemeinsame Aufarbeitung ihrer Kindheit die Lösung zu ihren Problemen sein könnte. Während Brian denkt, er sei als Kind von Aliens entführt worden, weiß Neil genau, was der Baseball-Trainer vor etlichen Jahren den beiden Jungen angetan hat.

»Neils und Brians hilflose Versuche der Bewältigung und der Verdrängung gehören zum Anrührendsten, was das amerikanische Independent-Kino in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat.« Die Zeit